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06.05.2010, 17:13 Uhr Übersicht | Drucken
Bernd Siebert: „B 508n darf nicht zu früh aufgegeben werden“ – „Hessischer Verkehrsminister sollte prüfen, ob der Bau nicht doch realisierbar ist“

Der Bezirksvorsitzende der CDU Kurhessen-Waldeck, Bernd Siebert, hält den Bau der Bundesstraße B 508n weiterhin für unverzichtbar.  „Wir dürfen die Planungen für den Bau der B 508n nicht zu früh aufgeben. Die Planungen der Verkehrsinfrastruktur für Nord- und Mittelhessen müssen auch weiterhin allerhöchste Priorität haben, damit die wirtschaftliche Entwicklung der Region nicht gefährdet wird. Ich bitte deshalb den Hessischen Verkehrsminister zu prüfen, ob der Bau der B 508n nicht doch realisierbar ist. Die Region muss an das bundesweite Fernstraßennetz angeschlossen werden. Hier sollte Minister Posch auf den Bundesverkehrsminister einwirken, damit an dieser wichtigen Infrastrukturmaßnahme festgehalten wird“, so der CDU-Politiker.



Bezirks- und Kreisvorsitzender Bernd Siebert, CDU
 
Die Hessische Landesregierung müsse in Berlin klar machen, dass diese Straße nicht nur eine überörtliche Funktion habe, sondern auch den Menschen vor Ort eine Perspektive biete, in ihrer Region weiter leben zu können. Außerdem gäbe es durch die aktuelle Verkehrszählung des Bundes bald neue Zahlen über Verkehrsströme und diese müssten in eine sorgfältige Prüfung einfließen, bevor über die Maßnahme gerichtet werde, forderte Siebert.

Nach seiner Auffassung hat der Arbeitskreis „Bundesfernstraße Olpe - Hattenbach“, dessen Aufgabe es war, eine praktikable Lösung für den Lückenschluss zwischen Olpe und Hattenbach zu finden, einen gut umsetzbaren Vorschlag gemacht. „Die Idee, statt dem fehlenden Stück Autobahn A4 eine Bundesstraße B 508n zu bauen, war gut. Diese hätte schnell und mit geringen Belastungen für die Umwelt realisiert werden können.“

Siebert hält für die weitere wirtschaftliche Entwicklung der Region eine leistungsfähige Straßenverbindung zwischen Olpe und Hattenbach für zwingend notwendig und wird sich beim Bundesverkehrsminister dafür einsetzen, im Vorfeld einer künftigen Neuaufstellung des Bedarfsplanes für die Bundesfernstraßen prüfen zu lassen,  ob andere Möglichkeiten bestehen, das teilweise vorhandene infrastrukturelle regionale Defizit mindern oder beseitigen zu können.



06.05.2010, 17:18 Uhr


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